Drei Wege, Ihr Bauteil leichter zu machen. Massive Volumen aushöhlen: von massiv auf 2 mm Wände spart 40-60 % Gewicht. Lattice- oder topologie-optimierte Strukturen nutzen für 30-50 % extra. Ein faserverstärktes Material (Carbon LW, PA802CF) wählen, um mit dünneren Wänden gleiche Festigkeit zu erreichen. Alle drei kombinieren für den größten Effekt.
Höhlen Sie Ihre massiven Volumen aus
Einfachster Eingriff, größter Gewinn. Ein massives 200 cm³-Teil wird mit 2 mm Wänden und internen Rippen ca. 40-80 cm³. Direkt 60-80 % leichter.
Wichtig: mindestens eine Auslassöffnung von 5 mm einbauen. Ohne Öffnung bleibt loses Pulver in der Kammer. Zweifel, ob eine geschlossene Kammer wirklich geschlossen sein muss? Oft reicht eine kleine Serviceöffnung.
Wir markieren Aushöhl-Chancen standardmäßig in der DfAM-Prüfung.
Lattice-Strukturen und Topologie-Optimierung
Für strukturell belastete Bauteile können Sie organische, skelettartige Strukturen erzeugen, die Belastungspfade folgen. CAD-Tools wie nTop, Materialise 3-matic oder Fusion 360 Generative Design analysieren, wo Spannungen sitzen, und generieren eine Struktur, die nur dort Material platziert.
Für Drohnenrahmen, Roboterhalter, medizinische Orthesen: 30-50 % Gewichtsersparnis zusätzlich zu einem ausgehöhlten Design ist realistisch. Fragen Sie unsere Ingenieure nach Beispielen. Wir haben Kunden, die komplette Bauteile 60 % leichter gemacht haben durch Wechsel von massiv zu Lattice.
Materialwahl und kombinierter Ansatz
Stärkere Materialien erlauben dünnere Wände. Wo Sie in PA12 2 mm für 45 MPa brauchen, können Sie in PA802CF (89 MPa) 1,2 mm gehen. Direkt 40 % Materialreduktion in dieser Zone.
Kombination: stärkeres Material + Aushöhlen + Lattice = fundamental leichteres Bauteil. Für gewichtskritische Anwendungen (Drohnen, Medizingeräte, Sportgeräte) ist der Unterschied oft entscheidend für den Produkterfolg.
DfAM-Beratung anfragen, um diese drei Hebel für Ihr spezifisches Bauteil durchzurechnen.